Sogenannte „böse Menschen“ oder Mächte sind die Strippenzieher*innen unserer Gesellschaft und vernichten „das Gute“. Es geht dabei um sogenanntes „Geheimwissen“ und um „Eliten“. Handelt es sich hier um eine völlig verzerrte Wahrnehmung der Welt? Warum wird versucht „Schuldige“ zu finden? Wieso ist der Verschwörungsglaube und Antisemitismus so eng miteinander verbunden? Gibt es diesbezüglich eine historische Entwicklung? Diesen Fragestellungen wollen wir in diesem Workshop auf den Grund gehen.
Was kann ich gegen antisemitische Parolen, gegen verschwörungsmythische Erzählungen, diskriminierende und inhaltlich falsche Aussagen tun?
Warum sollte und darf ich die Diskussion nicht scheuen und wo liegen die Grenzen der Auseinandersetzung? Und kann ich eine Diskussion zufrieden verlassen, selbst wenn niemand meine Ansicht geteilt hat?
Genau das wollen wir herausfinden und erproben, handlungs- und praxisorientiert, unter Einbezug von Beispielen aus deiner eigenen Erfahrungswelt. Wir werden gemeinsam Argumentationsstrategien entwickeln und erproben, die es dir ermöglichen, in Zeiten von antisemitischen Aussagen und Verschwörungsmythen gelassen und souverän zu agieren und den Umgang mit unerwarteten Äußerungen und Konfliktsituationen im Alltag zu erleichtern.

Marina Andres
Jugendbildungsreferentin im Programm politische Jugendbildung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e.V. mit dem Projekt Rassismus und Antisemitismus Themenschwerpunkte sind Rassismus, Antisemitismus, interkulturelles Lernen, Rechtsextremismus, Diskriminierung, Feminismus
Kontakt:
Telefon: +49 (0)5821 955 121
E-Mail: marina.andres@gsi-bevensen.de
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