Hintergrund und Kontext
Mit der Verbreitung generativer KI entstehen neue Formen visueller Kommunikation, die Inhalte in großer Geschwindigkeit produzieren und verbreiten. Bilder und Videos wirken dabei oft unmittelbar über Emotionen und vereinfachte Darstellungen und beeinflussen so Wahrnehmung und Meinungsbildung.
Für die soziokulturelle und politische Bildung stellt sich damit die Aufgabe, Kompetenzen im Umgang mit visuellen Medien zu stärken: Bilder lesen, ihre Wirkmechanismen verstehen und ihre Bedeutung für demokratische Prozesse reflektieren. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Menschen eigene Perspektiven entwickeln und sichtbar machen können.
Ziele des Projekts
Das Projekt zielt darauf, visuelle Urteilskraft und kritisches Wahrnehmungsvermögen im Umgang mit digitalen Bildwelten zu fördern. Teilnehmende setzen sich mit Mechanismen visueller Beeinflussung auseinander und entwickeln eigene künstlerische Ausdrucksformen als Gegenpositionen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene arbeiten im Projekt bewusst gemeinsam und auf Augenhöhe. So werden Perspektiven miteinander in Beziehung gesetzt und bestehende Rollenzuschreibungen hinterfragt.
Inhalte und Projektstruktur
Das Projekt verbindet soziokulturelle und politische Bildung, kritische Medienarbeit und künstlerische Praxis und umfasst mehrere aufeinander bezogene Formate:
Zielgruppen
Das Projekt richtet sich an:
Durch die Verbindung dieser Gruppen entsteht ein gemeinsamer Lern- und Erfahrungsraum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden.
Regionale Unterstützung und Patenschaften
Die Ausstellung findet im Griepe-Haus in Bad Bevensen statt, das als regionaler Partner die öffentliche Präsentation der Projektergebnisse ermöglicht.
Ergänzend zur Förderung durch den Fonds Soziokultur wird das Projekt von regionalen Unternehmen unterstützt. Durch ihre Patenschaften wird insbesondere die Teilnahme von Jugendlichen am Format „Create. Connect. Change.“ ermöglicht. Ziel ist es, das Angebot möglichst barrierearm zu gestalten und eine Teilnahme ohne Teilnahmegebühren zu ermöglichen.
Förderung
Das Projekt wird gefördert durch den Fonds Soziokultur.
Die Förderung schafft die Grundlage für die Umsetzung der Projektformate und die öffentliche Präsentation der Ergebnisse.
Projektleitung: Iwona Domachowska (GSI), Marta Tarasewicz (GSI)
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