Kreativ gegen Rassismus und Diskriminierung, stark für Demokratie – fünftägiges Ferienangebot mit Übernachtung für Jugendliche ab 16 Jahren
Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung begegnen uns nicht nur im Alltag, sondern auch in sozialen Medien wie TikTok – mal offen, mal versteckt in Trends, Memes oder Kommentaren. Oft begegnest du solchen Inhalten, während du einfach durch deine For-You-Page scrollst, ohne bewusst darüber nachzudenken. Doch genau das wirft Fragen auf: Welche Inhalte bekommst du eigentlich zu sehen, und welche nicht? Wie objektiv ist das, was dir angezeigt wird? Und beeinflusst es dich vielleicht mehr, als du denkst?
In diesem fünftägigen Ferienangebot mit Übernachtung schaust du gemeinsam mit anderen hinter die Kulissen: Wie Algorithmen Informationsblasen erzeugen, indem sie dir bestimmte Inhalte zeigen – und andere ausblenden. Und wie genau solche Mechanismen Formen von Diskriminierung – etwa Rassismus und Antisemitismus – verstärken können. Du fragst, wie Fake News und Verschwörungserzählungen Hass befeuern – und lernst, sie zu entlarven. Und du setzt dich damit auseinander, wie du reagieren kannst, wenn Hate auftaucht – ob als Betroffene*r oder als Zeug*in – und was es heißt, Haltung zu zeigen.
Im kreativen Teil wird TikTok zu deiner Bühne: Du bist Creator*in – und bringst Skills, Ideen und Erfahrung mit. Gemeinsam entwickeln wir Clips, die mehr sind als Unterhaltung: Videos mit klarer Botschaft, die Haltung zeigen und etwas bewegen. Es geht darum, TikTok bewusst als Sprachrohr für Demokratie, Vielfalt und Respekt zu nutzen – und deine Stimme sichtbar zu machen. Und das Beste: Am Ende gehst du nicht nur mit starken Clips nach Hause, sondern auch mit dem Gefühl, etwas Wichtiges auf den Weg gebracht zu haben.
Hate ist laut – deine Stimme zählt.
📌 Organisatorisches:
Das Seminar richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und findet als fünftägiges Ferienangebot mit Übernachtung und Vollverpflegung im Gustav Stresemann Institut Niedersachsen e. V. statt. Neben den thematischen Einheiten gibt es ausreichend Pausen sowie am Abend Zeit zur freien Verfügung – für gemeinsame Aktivitäten, Sport im Freien oder Entspannung.

Marina Andres
Jugendbildungsreferentin im Programm politische Jugendbildung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e.V. mit dem Projekt Rassismus und Antisemitismus Themenschwerpunkte sind Rassismus, Antisemitismus, interkulturelles Lernen, Rechtsextremismus, Diskriminierung, Feminismus
Kontakt:
Telefon: +49 (0)5821 955 121
E-Mail: marina.andres@gsi-bevensen.de
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