Das Seminar greift zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen der Gegenwart auf und ordnet sie in einen größeren Zusammenhang europäischer und transatlantischer Politik ein. Ausgehend von einer Analyse aktueller Akteure und Interessen werden der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die künftige Rolle der Bundeswehr für die europäische Sicherheit sowie die sicherheitspolitische Neuausrichtung der USA unter Präsident Trump und deren Konsequenzen für NATO, EU und Deutschland thematisiert. Ergänzend werden gesellschaftliche Auswirkungen – etwa die Debatte um Wehrpflicht und personellen Aufwuchs der Bundeswehr sowie die Resilienz der deutschen Bevölkerung – und die Rolle der Medien in der sicherheitspolitischen Willensbildung und hybriden Kriegsführung diskutiert.
Die Veranstaltung fördert die politische Urteils- und Handlungsfähigkeit der Teilnehmenden, indem unterschiedliche Positionen, Interessenlagen und Deutungsperspektiven differenziert dargestellt und zur eigenständigen Auseinandersetzung angeboten werden (Kontroversitätsgebot). Durch den Wechsel aus fachlichem Input und Diskussion werden die Teilnehmenden befähigt, sicherheitspolitische Entwicklungen eigenständig einzuordnen, Medienberichterstattung kritisch zu reflektieren und sich mit ihrer eigenen Haltung zu aktuellen Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik auseinanderzusetzen.

Anke Matthes
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Telefon: 05821955111
E-Mail: anke.matthes@gsi-bevensen.de
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