Globalisierung sowie internationale Kriege und Krisen prägen die weltpolitische Situation. Gleichzeitig wirken die „neuen“ Mächte wie z.B. China und Indien auf dieses Geschehen ein. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der aktuellen sicherheitspolitischen Situation. Beispielhaft betrachten wir hierzu das deutsch- russische und deutsch-chinesische Verhältnis, die Konfrontation zwischen USA und VR China, sowie die Auswirkungen auf die Situation der NATO, EU und Deutschlands.
Seit Gründung der Bundeswehr gibt es eine Debatte um die Bildungsfrage und den Wertekanon in den Streitkräften. Das Stichwort hierzu ist die “Innere Führung“. Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht und den Auslandseinsätzen der Bundeswehr wird die Diskussion um die Persönlichkeitsfrage verstärkt geführt. Zugleich nimmt der gesellschaftliche Wandel zu: In den letzten Jahrzehnten ist es in Deutschland zu einer Verschiebung von Wertepräferenzen gekommen, Selbstentfaltungs- und Akzeptanzwerte haben heute eine größere Bedeutung als Pflichtwerte. In diesem Seminar widmen wir uns dieser Problematik und ihren Konsequenzen für die Bundeswehr unter den Stichworten:
2024 fanden in den USA Präsidentschaftswahlen statt. Der französische Wissenschaftler Emmanuel Todd stellte 2002 die These auf, dass die USA eine Supermacht im Niedergang seien. In diesem Seminar soll auch im Sinne dieser These eine Bestandsaufnahme der USA in den Bereichen Politik und Wirtschaft durchgeführt werden. Im Vordergrund steht daher die Frage, ob die USA noch eine Führungsmacht sind. Insbesondere wird das Verhältnis zu China und den erweiterten BRICS- Staaten beleuchtet. Gleichzeitig wird die aktuelle sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der USA analysiert. Unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und einem möglichen Rückzug der USA aus Europa stellt sich auch die Frage einer europäischen Gesamtstrategie sowie einer möglichen europäischen Armee. Ein Scheitern dieser Ansätze würde nach Aussagen der Sicherheitspolitiker Claudia Major (Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund ) und Professor Carlo Masala die Gefahr eines Endes der EU bedeuten.

Politikwissenschaftler, Philosoph

Martin Kaiser
Politikwissenschaftler; langjährige Tätigkeit in politischer Bildung, interkulturellem Dialog und internationaler Arbeit; seit 1. Juni 2012 Leiter des Gustav Stresemann Instituts
Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-11 1
E-Mail: martin.kaiser@gsi-bevensen.de
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