Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die aktuellen Bedrohungen für die Demokratie zu vermitteln und daraus abzuleiten, welche strategischen Faktoren Sicherheitspolitik und Verteidigungsfähigkeit bestimmen müssen. In einem ersten Schwerpunkt werden aus aktuellem Anlass die Präsidentschaftswahlen in den USA unter den Aspekten von demokratischer Kultur und sicherheitspolitischen Auswirkungen analysiert und eingeordnet. Ein zweiter Schwerpunkt greift die Frage der wehrhaften Demokratie auf. Hier lernen die Teilnehmenden, die Faktoren innerer und äußerer Sicherheit zu ermitteln und zu verstehen. Anschließend werden diese Faktoren auf den Kontext der konkreten Entwicklungen in der NATO und im Ukrainekrieg übertragen. Hier werden die Teilnehmenden die unterschiedlichen Formen der Kriegsführung – vom konventionellen bis zum hybriden Krieg – und die strategischen Reaktionen auf diese unterschiedlichen Formen der Bedrohung zu analysieren und zu verstehen lernen. Ein vierter Schwerpunkt vertieft die Frage der hybriden Kriegsführung um den Faktor der Künstlichen Intelligenz, bevor sich die Teilnehmenden in einem letzten Schritt mit den moralischen Konflikten im Wehr- und Kriegsdienst auseinandersetzen. Ziel dieser Einheiten ist es, den Teilnehmenden eine eigene Positionierung im Kontext sicherheitspolitischer Herausforderungen und ihrer Aufgabe als Soldat*innen zu ermöglichen.

Politikwissenschaftler, Philosoph

Martin Kaiser
Politikwissenschaftler; langjährige Tätigkeit in politischer Bildung, interkulturellem Dialog und internationaler Arbeit; seit 1. Juni 2012 Leiter des Gustav Stresemann Instituts
Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-11 1
E-Mail: martin.kaiser@gsi-bevensen.de
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