Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die geopolitische Bedeutung und die sicherheitspolitischen Herausforderungen des Ostseeraums zu vermitteln. In einem ersten Schritt machen Sie sich mit der „Zeitenwende“ im Ostseeraum vertraut, die durch die veränderte Situation mit dem (möglichen bzw. vollzogenen) Beitritts Schwedens und Finnlands zur NATO zu verzeichnen ist. Ein zweiter Schwerpunkt nimmt die gegenwärtige Entwicklung mit dem Ukrainekrieg und der strategischen wie politischen Bedeutung der baltischen Staaten ins Blickfeld. In einem dritten Schritt sollen die Teilnehmenden die sicherheitspolitischen Herausforderungen und Strategien Deutschlands (und der NATO) sowie die maritime Infrastruktur im Ostseeraum zu analysieren und zu verstehen lernen. Ein letzter Schwerpunkt wirft die Frage des Verhältnisses von Russland zur NATO und der transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der NATO auf. Hier sollen die Teilnehmenden die (sicherheits-)politischen Kontexte vermittelt werden. Insgesamt sollen die Teilnehmenden anhand der dargebotenen Fakten und Zusammenhänge die sicherheitspolitische Situation im Ostseeraum verstehen lernen und zu einer kritischen Positionierung gelangen.

Politikwissenschaftler, Philosoph

Martin Kaiser
Politikwissenschaftler; langjährige Tätigkeit in politischer Bildung, interkulturellem Dialog und internationaler Arbeit; seit 1. Juni 2012 Leiter des Gustav Stresemann Instituts
Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-11 1
E-Mail: martin.kaiser@gsi-bevensen.de
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