BUBildungsurlaub mgl.
In Anbetracht zunehmend offen geäußerter antimuslimischer und antisemitischer Positionen sowie der Verbreitung von Ungleichwertigkeitsideologien suchen Pädagog/-innen Konzepte, die geeignet sind, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.
Innovative Ansätze der historischen Bildung können hier einen zentralen Beitrag leisten. Denn rechte Bewegungen versuchen durch strategische Geschichtspolitik auf das Geschichtsbewusstsein Einfluss zu nehmen. Ihre ideologischen Narrative zur Legitimierung der „Rettung des christlichen Abendlandes“ oder eines „Abendlandes in Christenhand“ knüpfen an historische Konflikte in der Begegnungsgeschichte der islamischen Welt und Europas an.
Mit der Qualifizierung erhalten Pädagog/-innen multiperspektivisches historisches Wissen und geeignetes methodisches Handwerkszeug, um diesen Ideologien kompetent begegnen zu können. In dieser Fortbildung werden Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung im Einsatz von Diversity-Planspielen geschult, die zu diesen Zweck neu entwickelt worden sind.

Diplom Politikwissenschaftlerin. Langjährige Erfahrung in der außerschulischen Bildung. Schwerpunkte: Menschenrechte, Antirassismus, Islamfeindlichkeit, Vielfalt von Religion & Weltanschauung. Bereichsleiterin für Diversity und Diskriminierungsschutz bei LIFE e.V., Leitung des Modellprojekts "TOLEDO to do"

Gabriele Wiemeyer
(Internationale) politische Bildung, Interkulturelle Kompetenzen, Konfliktbearbeitung, Demokratie-Lernen. Zertifizierte "Betzavta"-Ausbilderin.
Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-11 4
E-Mail: gabriele.wiemeyer@gsi-bevensen.de
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