Dieses Projekt hat zum Ziel, die demokratische Identität und gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit (Mehrfach-)Diskriminierungs- und strukturellen Marginalisierungserfahrungen zu stärken. Gemeinsam gehen wir ihren von der Mehrheitsgesellschaft oft wenig berücksichtigten Narrativen nach und erschließen Formen und Möglichkeiten, diese im gesellschaftlichen Kontext zu platzieren. Dabei nutzen wir den Vergleich zur Situation ähnlich betroffener Communities in den USA als Lernfeld und Inspirationsquelle und erschließen damit die internationale Dimension des Themas und seiner gesellschaftspolitischen Auswirkungen.
In beiden Ländern erleben Menschen unterschiedliche Formen von Rassismus und Ausgrenzung, werden zum Fremdbild einer sich als weiß oder „westlich“, als „true American“ oder „rein deutsch“ schlimmerenfalls als „alt-right“ und christliche Verteidiger (ungegendert) des Abendlandes definierenden Mehrheitskultur gemacht.
Unser Projekt schafft Raum, um die vielzählige Narrative in einen Dialog zu bringen, um zu vergleichen und gemeinsam zu überlegen, wie diese etablierter Bestandteil der Mehrheitserzählungen werden können.
Ziel des Projekts ist es daher, dass Menschen ihre Geschichten erforschen und erzählen; dass wir ein gesellschaftliches Umfeld schaffen, in dem die Beteiligten hören, um zu verstehen und nicht um zu erwidern; dass wir darüber unsere Gesellschaft der Vielen gestalten und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
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