Politische Bildung & Jugendbildung

18.11.2022

bis

20.11.2022

Wenn Worte verletzen

Seminar zur diskriminierungssensiblen Sprache im Alltag

ZFZertifikat

Das Seminar dient dem Ziel, sich mit unterschiedlichen Aspekten und Ausdrucksformen von Diskriminierung durch Sprache (im Alltag) auseinanderzusetzen. Zum einen geht es dabei um eine Sensibilisierung im Bereich der eigenen Haltung und Erfahrung mit Blick auf die Fragen: Wo erlebe ich Diskriminierung bzw. trage dazu (unbewusst) bei? Wie kommt das in der Sprache, die ich anwende, zum Ausdruck? Was bedeutet Machtausübung durch Sprache und wie kann ich diese in der alltäglichen Kommunikation feststellen? Wer legt fest, welche Bezeichnungen benutzt werden?

Zum anderen gehört dazu auch die Frage danach, warum diskriminierungssensible Sprache gesellschaftlich und politisch relevant ist. Wie wirken sich gesellschaftliche (z.B. rassistische) Strukturen auf die Sprache aus? Kann man mit einer Sensibilisierung von Sprache diesen entgegenwirken? Warum ist es relevant, welche Sprache wir anwenden, wenn wir über Ungleichheiten und Machstrukturen sprechen? Eine kritische Reflexion über die bestehenden Machtverhältnisse wird bei verschiedenen Aspekten diskriminierungssensibler Sprache immer wieder aufgegriffen.

Des Weiteren werden wir uns im Seminar mit konkreten Bereichen beschäftigen, in denen Diskriminierung auch mittels Sprache stattfindet, ohne dass diese Ausdrucksformen im notwendigen Ausmaß reflektiert und revidiert werden. Das beinhaltet sprachliche Sensibilisierung insbesondere zu Bereichen wie rassismuskritische Sprache, Gender und Inklusion. Im Seminar wird viel mit praktischen Übungen und Beispielen gearbeitet. Darüber hinaus gibt es genug Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Das Seminar richtet sich an Pädagog*innen, Multiplikator*innen der außerschulischen und politischen Bildung sowie der Jugend- und Sozialarbeit.

Beitrag
In diesem Seminar ist keine Ermäßigung möglich.
100 €
DZ/VP

Kurz-URL:

https://www.gsi-bevensen.de/goto/BT4uM

Dozent*innen

Ines Ackermann

Kulturwissenschaftlerin, A.T.C.C. Konfliktberaterin, Ansbach/überregional. Tätig in der transkulturellen Bildung u.a. mit Süd-Nord Freiwilligen, als Trainerin von Deutsch-Polnischen Gruppen und als Dolmetscherin.

Päd. Mitarbeiter*in des GSI

Iwona Domachowska

Bildungsreferentin. Studium angewandte Linguistik, M.A., Friedens- und Sicherheitspolitik, M.P.S. Zertifizierte Gruppenleiterin interkulturelle Bildung, zertifizierte Trainerin des Demokratie-Lernprogramms „Betzavta/Miteinander“. Schwerpunkte der politischen Bildung: Diversity, Demokratiebildung und Rassismuskritik.

Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-16 7
E-Mail: iwona.domachowska@gsi-bevensen.de