Kita, Krippe, Hort

16.11.2022

bis

18.11.2022

Was Kinder prägt – wenn traumatisches Erleben Spuren hinterlässt

Traumasensibilität und Traumapädagogik in Krippe, Kita und Hort

BUBildungsurlaub mgl.

Häufig werden Fachkräfte im pädagogischen Alltag mit extrem herausfordernden oder schwer nachvollziehbaren Reaktionen und Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert, für die gewohnte Erklärungsmodelle und etablierte „pädagogische Handwerkszeuge“ nicht auszureichend scheinen.

Erkenntnisse aus der Hirnforschung und Psychotraumatologie haben in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass das Verhalten aus der Perspektive des „traumabasierten Verhaltens“ neu zu betrachten ist. Entsprechend ihrer biografischen Belastungen und damit verbundenen frühen Prägungen haben viele dieser Kinder (Über-) Lebensstrategien entwickelt, die mit starken Impuls- oder Affektdurchbrüchen, Störungen des Bindungsverhaltens, stagnierender Lern- oder Konzentrationsfähigkeit, Verweigerungshaltungen etc. einhergehen.

In dieser Fortbildung sollen zunächst die Hintergründe entsprechender Erlebens- und Verhaltensmuster näher beleuchtet werden. Ziel ist es, durch neue Sichtweisen zu einer veränderten pädagogischen Haltung gegenüber dem Verhalten und der Symptomatik der Kinder zu gelangen. Anschließend wird es darum gehen, Ansätze und Haltungen aus der Traumapädagogik kennenzulernen, die für Entlastung, Stabilisierung und Entwicklung im pädagogischen Alltag und Miteinander sorgen können.

Beitrag
265 €
DZ/VP

Kurz-URL:

https://www.gsi-bevensen.de/goto/ELNFd

Dozent*innen

Päd. Mitarbeiter*in des GSI

Kai Möller

Schwerpunkte: Kindertagesstätten, Gesundheit, Selbsthilfe/Ehrenamt, Ökologie

Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-11 5
E-Mail: kai.moeller@gsi-bevensen.de