BUBildungsurlaub mgl.
ZFZertifikat
„Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung in extremer Einsamkeit besteht. Im äußersten Verlassensein. Damit ist sie häufig, bei Gewalttrauma immer, auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit. Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach „sicher“ ist, wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können.“ (Otto van der Hart)
Das Seminar dient der Bewusstwerdung und Vergegenwärtigung von Traumatisierung. Sie begegnen uns im beruflichen und privaten Kontext. Wie kann ich sie erkennen, auch wenn ich kein Therapeut bin? Wie kann ich ihnen begegnen, um im Beruf handlungsfähig zu bleiben und um nicht zu retraumatisieren? Wie unterscheide ich zwischen Schreck und Trauma, wo sich heute so viele Menschen umgangssprachlich traumatisiert fühlen?
Das Seminar wird folgende Themenfelder aufgreifen und bearbeiten, wenn auch nicht vollständig. Zwei Einheiten werden vor dem Hintergrund der beruflichen Erfahrungen der Seminarteilnehmer/-innen praktisch bzw. im Erfahrungsaustausch umgesetzt:

Iwona Domachowska
Bildungsreferentin. Studium angewandte Linguistik, M.A., Friedens- und Sicherheitspolitik, M.P.S. Zertifizierte Gruppenleiterin interkulturelle Bildung, zertifizierte Trainerin des Demokratie-Lernprogramms „Betzavta/Miteinander“. Schwerpunkte der politischen Bildung: Diversity, Demokratiebildung und Rassismuskritik.
Kontakt:
Telefon: (0 58 21) 9 55-16 7
E-Mail: iwona.domachowska@gsi-bevensen.de
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